Oceanic Catalogue




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 Oceanic ist auf der »HUD«

 
Die Oceanic-Symbiose aus luftintegriertem Tauchcomputer und Tauchmaske ist bei der Datamask HUD bislang weltweit einmalig. Mit dem in die Maske integriertem nitroxtauglichen Dekorechner ist es nun für den Benutzer möglich, einen Tauchgang zu absolvieren, bei dem er zu jedem Zeitpunkt alle relevanten Tauchdaten mit einem Wimpernschlag ständig im Blick hat. Das Kürzel »HUD« steht im Namen für die Bezeichnung »Head-Up-Display«. Gemeint ist damit ein in die rechte untere Ecke der Maske integriertes LCD-Feld, auf dem der Taucher jederzeit seine Tauchgangs-Informationen im Auge hat. Das Display ist vor Streulicht, das häufig vor allem im Flachwasser-Bereich auftritt, zusätzlich abgeschattet. Als weiteres Feature für den immer vorhandenen Überblick korrigiert sich das Display automatisch auch für fehlsichtige Taucher. Und das bis zirka vier Dioptrien über eine eingebaute Linse. Die korrekte Darstellung der Ziffern und Diagramme ist damit ein leichtes. Mit dieser Variante eines Dekorechners ist es somit auch zum ersten Mal für die Ablesbarkeit der Tauchgangsdaten egal, wie hell die Umgebung oder wie schlecht die Sichtverhältnisse im Wasser sind – den Blick auf das integrierte Informationsdisplay kann kein Wässerchen mehr trüben.

Damit das Display zu den Lichtverhältnissen des jeweiligen Tauchgangs passt und den Benutzer nicht blendet, kann der Taucher ständig zwischen fünf Helligkeitsstufen wählen. Somit ist gewährleistet, dass es unter Wasser weder zu Ablese-Schwierigkeiten bei sehr hellen Umgebungen noch zu Irritationen bei Nachttauchgängen kommen kann. Mögen der Einsatz bei schlechten und schlechtesten Sichtverhältnissen auf Dauer nur für Berufstaucher interessant sein – die Datamask wird übrigens auch unter dem Hollis-Label in 2009 in einer Version als Vollgesichtsmaske angeboten werden – so sind weitere sinnvolle Einsatzgebiete für Unterwasser-Fotografen und -Filmer zu finden. Neben den allgemeinen Anwendungen liegen aber auch besondere Möglichkeiten im Bereich »Behinderten-Tauchen« auf der Flosse. 

Um den Informationsfluss weiter zu steigern, sind neben der Hauptanzeige drei alternative Display-Varianten während des Tauchgangs über die beiden Bedientasten abrufbar. Hier werden also nicht nur die Eckdaten wie Tiefe, Flaschendruck, Stickstoffsättigung, Nullzeit und die verbleibende Luftzeit dargestellt. Auch die Maximaltiefe, die vergangene Tauchzeit, die Uhrzeit, das Datum, die Sauerstoffsättigung und der vorgewählte Sauerstoffwert können im Display nach Belieben eingeblendet werden. Kommt es zu einem Sicherheits- oder Dekompressionsstop, wechselt die Anzeige für die Dauer dieser Phase des Tauchgangs automatisch auf die zusätzlich relevanten Daten wie Dekozeit und Dekotiefe. Ihren Ursprung hat die HUD DataMask übrigens in einer Entwicklung für das Militär. Als zivile Ausführung ist sie seit 2007 im Handel. 

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